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Meinen Gottglauben verdanke ich ...

Hans-Joachim Kujawa, 59
seiner Gnade.
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Bernhard Riedl, 48
...zunächst der Selbstverständlichkeit, mit der meine Eltern und Großeltern ihren Glauben praktiziert haben - äußerlich und innerlich: wie sie gebetet haben, zu den Mahlzeiten, beim Angelus auf dem Feld, an den Särgen, in denen die Verstorbenen zu Hause bis zur Beerdigung lagen, in Messen und Andachten; und: wie sie in ihrem Leben und dem Leben in Dorf und Natur Gott am Werk gesehen haben. Wenn ich es recht bedenke, habe ich bis in meine späten Kinderjahre hinein die Ehrfurcht vor Gott für etwas Angeborenes gehalten, so sehr gehörten ihre Zeichen zum Alltag: Kreuzzeichen, Weihwasser, Kniebeuge, Verneigung, den Hut bzw. Mütze abnehmen, ein Ave oder Ehre sei dem Vater.
Ohne all das wären Religionsunterricht und kirchliche Verkündigung vermutlich nicht bei mir angekommen.
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