Gisela
Schwadorf, Jahrgang 1969, Bibliothekarin, seit 1992 im Referat für Interreligiösen Dialog und Weltanschauungsfragen
tätig. |
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| Gott und Glaube waren für mich von Kindheit an etwas, das zum Leben dazu gehört. Später kamen Fragen, auf die es nur unbefriedigende Antworten gab, aber es ging nie so weit, dass ich die Existenz Gottes in Frage gestellt hätte. Es gibt sehr unterschiedliche Vorstellungen von Gott und ebenso unterscheiden sich die Wege, zu ihm zu finden. Gott ist für mich jemand, der weit über das hinausgeht, was ich begreifen kann, der aber in mein Leben hinein wirkt, ganz gleich ob ich es verstehe oder nicht; ich brauche ihm nur glauben. | |
Werner
Höbsch, Jahrgang 1951, Studium der Theologie in Bonn, anschließend
tätig im Erzbistum Köln, zuerst als Referent für religiöse
Jugendbildung, heute als Leiter des Referates für Interreligiösen
Dialog und Weltanschauungsfragen. |
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| "Die Frage nach Gott begleitet mich seit meiner Jugendzeit. Ich bin mit Gott nicht fertig und glaube, dass kann man als gläubiger Mensch auch nicht sein. Gott ist nicht zu haben wie eine Eintrittskarte zum Kino und nicht zu besitzen wie Geld. Was mich glauben lässt, sind Zeugnisse von Menschen, die von ihren Erfahrungen mit Gott erzählen – in der Bibel und heute; Zeugnisse von Gott, der aus Knechtschaft befreit und der Menschen aufrichtet, Zeugnisse von Gott, der nicht den Untergang und den Tod, sondern das Leben liebt. Hohe Sympathie habe ich für die Menschen, die ebenfalls nicht mit Gott fertig sind, die Fragen stellen und suchen." | |
Bernhard
Riedl, Jahrgang 1956, nach Verwaltungslehre, Abitur, Zivildienst und
Studium der Theologie seit 1984 Referent im Erzbistum Köln, dazwischen
mal drei Jahre als Entwicklungshelfer im südlichen Afrika. |
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| "Gott gehört zu meinem Leben, seit ich angefangen habe zu sprechen. Immer wieder gab es Phasen, wo er so weit weg schien, dass ich an seiner Existenz oder wenigstens an seiner Güte zweifelte. Ein Zweifel, den ich mit etlichen biblischen Gestalten teile. Und als Antwort gibt es für mich nur jenes Urvertrauen, das ich als Kind gelernt habe: Gott meint es gut mit den Menschen. Auch mit mir. Immer. Ungefähr da fängt das Christ-Sein an. | |
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